Informieren Sie sich jetzt!

+49 (0) 160 766 53 63



Der Günter ;-)

Hippokrates: Wenn du nicht bereit bist, dein Leben zu verändern, kann dir nicht geholfen werden.

Hallo! Mein Name ist Günter Weiss.
Ich habe mir erlaubt eine Internetseite zu veröffentlichen. Auf dieser Seite finden Sie meine BogenWEIS(S)heiten. Ja, Sie haben richtig gesehen… Unrichtig geschrieben und doch richtig gemeint.
Mein Ansinnen bezieht sich auf meine fast 15 Jahre Erfahrung im Bogenschießen. Ich konnte dabei sehr, sehr viel kennen lernen. Schöne Gegenden, Wälder, Wiesen, Haine, Lichtungen und Landschaften mit Bächen, Flüssen, Weihern und Seen. Genauso unterschiedlich waren auch die Menschen, die ich in dieser Zeit kennen lernen durfte. Lange, Kurze, Dünne, Dicke, Lustige, Ernste, Gestresste, Entspannte, Ehrgeizige, Laxe, Wichtigtuer, Bescheidene, Könner, Anfänger, Fortgeschrittene, Gesellige, Streitbare, Turnierbegeisterte, Wochenendausflügler, Kinderbeschäftiger, Solitäre und Leute die alles viel zu ernst nehmen.

Ist es nun etwas besonderes, solche Charaktere zu erleben? Nein, sicherlich nicht. Auch in meiner Arbeitswelt treffe ich viele Menschen mit ähnlichen Angewohnheiten. Ich arbeite in der Welt der digitalen Produktentwicklung. Eine spannende Welt. Viele kluge Geister machen uns mit Ihrer Arbeit das Leben immer leichter, stimmt’s? Und ich arbeite mit vielen Menschen aus dem Vertrieb, der Geschäftsführung, aus dem Marketing, Produkt und Projektmanager.
Ich bin genau wie diese Menschen ständig auf der Suche nach dem größerem Geschäft, den Zahlen die immer „Kommen“ müssen, den Verbindungen, die man braucht um nachhaltiges Business zu generieren. Und das ohne Unterlass, Jahre über Jahre, von einem Ort zum anderen, von einer Messe zum nächsten Meeting, von einem Telefonat zum nächsten Termin, usw. usw..
Alles ist geprägt von: Visionen, Missionen, Strategien, Planungen, Zielen, Maßnahmen, Mittel, Performance, USPs, Perspektiven, POS, Solution, Zielorientierung, Durchlaufzeiten, Motivation, Leadership, Marketshare, Kundenbindungen, Ressourcen, Qualitätsmanagement, Kundenzufriedenheiten, Customer Experience, Social Media Excellence, Customer Satisfaction, Usability, Costomer Friendly, Success, Committment, Competence, Flexibility, Agility, Value, Communication etc. etc.

Und irgendwann beim Bogenschießen, habe ich für mich entdeckt, dass ich mich hier spüre. Ganz so wie ICH bin. Ich habe das Laub und das Moos gerochen. Die Sonne, die durch die Äste und Blätter scheinte, wärmte mein Gesicht. Der weiche Waldboden dämpfte meine Schritte und nur das knacksen einiger am Boden liegender Zweige war zu hören. Auf dem Weg zu meinem nächsten Ziel dachte ich keinen Moment an Arbeit. Ich war einfach „nur“ auf dem Weg dorthin. Dann sah ich mein Ziel ganz klar vor mir. Ich stellte mich aufrecht hin, Beine schulterbreit auseinander und fühlte mich in den Boden auf dem ich stand. Die linke Schulter war direkt zum Ziel gerichtet. Mit der rechten Hand zog ich einen Pfeil aus meinem Köcher. Diesen legte ich auf die Pfeilauflage meines Bogens, die Nocke klickte sich in die Sehne ein. Während sich meine ersten Fingerglieder meiner rechten Hand sich um die Sehne unterhalb meines Pfeils legten, streckte ich den linken Arm, in dem sich mein Bogen befand etwas nach vorne. Der rechte Arm zog ganz leicht an der Sehne und so konnte ich meine linke Hand so am Griffstück des Bogens platzieren, dass sich dieses Griffstück satt an den Handballen anpasste. Nun noch die linke Hand ganz sanft schließen, als ob man einen Schmetterling hält.
So, nun habe ich alles vorbereitet, um mich auf mein Ziel vollkommen auszurichten.
Die Atmung geht gleichmäßig und ruhig. Der Blick auf das Ziel gerichtet. Zuerst, nehme ich den ganzen Weg zwischen mir und dem Ziel wahr. Meine Aufmerksamkeit wandert nun auf das Ziel zu. Ich sehe das ganze Ziel. Alles andere wird unscharf. Nun fokussiere ich mich genau auf die Stelle, wo ich das Ziel treffen will. Das ganze Ziel verschwimmt, bis auf den Bereich, den ich mit voller Konzentration anvisiere. Ich blinzle nicht, nehme keine Geräusche mehr wahr außer meinem Atem und meinem Herzschlag. Dann weiß ich, ich habe mein Ziel gefunden. Ich sehe vor meinem geistigen Auge den Pfeil fliegen, wie er sich in einer leichten Parabel genau auf „mein Ziel“ zu bewegt und trifft. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt zum Handeln. Das habe ich tausend und mehr Mal trainiert. Der linke Arm hebt sich, der rechte Arm zieht an der Sehne und bewegt sich nach hinten. Nun spüre ich den rechten Mittelfinger wie er sich in den rechten Mundwinkel gräbt, während meine linke Faust sich unterhalb meines erwählten Zieles liegt. Die Spannung will mir die Sehne aus der Hand reißen und zerrt an meinen Fingergliedern.
Ich habe mich entschieden! Ich werde dieses Ziel erreichen, ziehe noch etwas die Schulterblätter zusammen und entspanne meine Fingerglieder der rechten Hand, so dass ich meine Wange damit streichle.
Der Pfeil saust aus dem Bogen, windet sich ein klein wenig hin und her, stabilisiert sich nach einer kleinen Weile und rast mit enormer Geschwindigkeit auf das Ziel zu.
Erst als meine Ohren das altvertraute PLOPP hören, entspannen sich meine Arme und der Rücken und ich höre und sehe auch wieder meine Umgebung.
Mein Ziel ist getroffen! Das ist, was ich wollte. Das ist der Lohn für meine „Arbeit“.

Sie sehen, zwischen Bogenschießen und Arbeit gibt es durchaus einige Parallelen.
Und so fand ich immer wieder Ansatzpunkte. Ich konnte damit im Business meine Ziele immer klar sehen. Kurz die Augen zu… den Weg zum Ziel betrachten… wenn alles bedacht ist und das Ziel klar zu sehen ist, müssen alle Vorbereitungen erledigt werden und dann wird eine Entscheidung getroffen: Ich mach es, oder ich mache es nicht. Wenn ich mich dazu entschieden habe, es zu machen, dann gibt es kein Zurück mehr, wenn der Pfeil den Bogen verlässt. Nur noch Vollgas, bis das Ziel erreicht ist.
Erst dann kommt die Entspannung, der Lohn dafür wird eingestrichen, eine neue Orientierung findet statt und die nächsten Ziele werden angegangen.

Dies kann man trainieren, mit dem Hilfsmittel Bogen.
Ich sehe das Bogenschießen als Zieletrainiermaschine, man ist an der frischen Luft, lernt neue Leute kennen oder sich selbst. Man trainiert den Körper, den Geist und die Seele und ist für mich die beste Prävention gegen BurnOut.
Das stetige Konzentrieren, Anspannen, Entspannen, Loslassen und Entscheidungen treffen hilf mir und ich hoffe, bald auch Ihnen, die täglichen Aufgaben gesund und munter und mit viel Spaß am Leben zu meistern.
Ich hatte bereits einige Menschen im Kurs, die fanden Ihren wahren Meister in sich selbst. Und das, weil Sie sich gespürt haben, bei dem, was sie tun.

Ihnen wünsche ich, dass Sie alle Ihre Ziele im Leben erreichen.
Viel Erfolg und vielleicht sieht man sich....



Guenter Weiss